Zukunft für Israelis und Palästinenser:innen
07. Okt 2026 – 00:00 Uhr bis 14. Okt 2026 – 00:00 Uhr , verschiedene Orte
Nachdem Jeremy Milgrom bereits im Juli 2026 eine Vortragsreise in den Südwesten Deutschlands unternommen hat, freuen wir uns nun darauf das er im Oktober nochmals zu Gesprächen zu Gast sein wird. Besonders der Austausch mit Schüler:innen ist ihm wichtig. So wird er u.a. Schulen in Aalen, Böblingen, Baiersbronn, Marbach, Schwäbisch Gmünd und Sindelfingen besuchen.
Weitere Stationen seiner Vortragsreise:
Mittwoch, 7. Oktober
um 19.00 Uhr
„Von Menschen in Israel und Palästina erzählen“
Augustinus-Gemeindehaus, Gemeindehausstr. 7, Schwäbisch Gmünd
Donnerstag, 8.
Oktober um 15.30 Uhr
Rabbiner für Menschenrechte – für Frieden in Palästina
Gaza-Mahnwache Ostalb in Schwäbisch Gmünd
Dienstag, 13. Oktober
um 19.00 Uhr
Eine jüdisch-pazifistische Sicht auf Israel, Palästina und
Deutschland
Gewerkschaftshaus, Julius-Motteler-Str. 12, Esslingen
Mittwoch, 14. Oktober
um 19.00 Uhr
Eine jüdisch-pazifistische Sicht auf Israel, Palästina und
Deutschland
Abschlussveranstaltung im Haus der Katholischen Kirche
Königstraße 7, Stuttgart
Bei allen Veranstaltungen sind Spenden für die Deckung der Unkosten im Rahmen der Vortragsreise herzlich willkommen.
Zum Hintergrund von Jeremy Milgrom:
Der Reformrabbiner und Friedensaktivist Jeremy Milgrom ist Mitbegründer der Rabbis for Human Rights und Mitglied bei Clergy for Peace ("Geistliche für den Frieden"), die sich gegen Menschenrechtsverletzungen in Israel und den besetzten Gebieten stark macht.
Jeremy Milgrom, aufgewachsen in den USA, studierte am Jewish Theological Seminary in New York und zog 1968 nach Jerusalem. In den 1970er Jahren diente er in der israelischen Armee und entwickelte sich zu einem bekennenden Pazifisten, der sich für Menschenrechte und den Dialog mit den Palästinenser:innen einsetzt. Ihn trägt die Überzeugung, dass Gerechtigkeit für alle fest in der jüdischen Tradition und in der rabbinischen Lehre verwurzelt ist. Bei seinen Vorträgen wird er die Lage in Israel und Palästina und die Veränderungen nach der Wahl der jetzigen überwiegend rechtsorientierten Regierung und dem Krieg in Gaza erläutern. Aus rabbinischer Sicht wird er die Werte der jüdischen Religion aus Thora (Bibel) und den Midraschim (Schriftauslegung) aufzeigen, die allen Menschen gleichermaßen gelten. Ihn trägt die Vision von einem Land, in dem beide Völker miteinander auf Augenhöhe verhandeln und leben, gleiche Rechte haben und einander in Achtung und Respekt begegnen. Wie aber kann erreicht werden, dass Palästinenser:innen als Menschen wahrgenommen und von israelischen Politikern und israelischer Gesellschaft nicht dehumanisiert werden? Die Überzeugungen und das Engagement von Menschenrechts-organisationen wie den Rabbinern für Menschenrechte und von clergy for peace können dazu Wege weisen.